Trend in der Dermatochirurgie: Botox und sichere Filler werden mit besonderen Unterspritzungstechniken kombiniert. Der Teint strahlt, das Gesicht wirkt verjüngt
Über Botox wird viel geredet und geschrieben. Die Vorwürfe: Zu viel Botox lässt das Gesicht starr aussehen, was schon dazu geführt hat, dass es so manche Schauspielerin – faltenfrei zwar, aber auch ohne Mimik – nicht mehr auf die Besetzungslisten schaffte. Neuestes Tuschelthema: Macht Botox dumm? Das zumindest behaupten Wissenschaftler von der US-Universität Wisconsin-Madison, die zwanzig (!) Frauen einem Sprachtest unterzogen haben. Zwei Wochen nach der Botox-Therapie benötigten Frauen länger, um bestimmte Sätze zu verstehen. „Ich kann mir die Studie nicht erklären“, sagt der Münchner Dermatologe Dr. Stefan Duve. „Mit etwa 2500 Behandlungen im Jahr habe ich noch nie eine derartige Aus- wirkung festgestellt.“ Sicher ist: Botox wird nach wie vor gern zur Behandlung von horizontalen Stirnfalten und der sogenannten Zornesfalte verwendet. „Neuerdings wird Botox aber immer öfter als Alternative für Liftings ein- gesetzt“, erklärt Dr. Gerhard Sattler, Leiter der Rosenpark Klinik in Darm- stadt und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie. Das mithilfe von Bakterien hergestellte Botulinumtoxin, dessen Abkürzung Botox eigentlich ein Produktname ist, hemmt die Signalübertragung von den Nervenzellen zum Muskel und kann deshalb Falten glätten. Wenn man die senkenden Muskeln schwächt, entsteht ein sanfter, natürlicher Liftingeffekt. Kosten: ab circa 500 Euro.
MULTITALENT BOTOX
Über Botox wird viel geredet und geschrieben. Die Vorwürfe: Zu viel Botox lässt das Gesicht starr aussehen, was schon dazu geführt hat, dass es so manche Schauspielerin – faltenfrei zwar, aber auch ohne Mimik – nicht mehr auf die Besetzungslisten schaffte. Neuestes Tuschelthema: Macht Botox dumm? Das zumindest behaupten Wissenschaftler von der US-Universität Wisconsin-Madison, die zwanzig (!) Frauen einem Sprachtest unterzogen haben. Zwei Wochen nach der Botox-Therapie benötigten Frauen länger, um bestimmte Sätze zu verstehen. „Ich kann mir die Studie nicht erklären“, sagt der Münchner Dermatologe Dr. Stefan Duve. „Mit etwa 2500 Behandlungen im Jahr habe ich noch nie eine derartige Aus- wirkung festgestellt.“ Sicher ist: Botox wird nach wie vor gern zur Behandlung von horizontalen Stirnfalten und der sogenannten Zornesfalte verwendet. „Neuerdings wird Botox aber immer öfter als Alternative für Liftings ein- gesetzt“, erklärt Dr. Gerhard Sattler, Leiter der Rosenpark Klinik in Darm- stadt und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie. Das mithilfe von Bakterien hergestellte Botulinumtoxin, dessen Abkürzung Botox eigentlich ein Produktname ist, hemmt die Signalübertragung von den Nervenzellen zum Muskel und kann deshalb Falten glätten. Wenn man die senkenden Muskeln schwächt, entsteht ein sanfter, natürlicher Liftingeffekt. Kosten: ab circa 500 Euro.
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